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  • Ministerul Educaţiei, Cercetării şi Inovării Centrul Naţional pentru Curriculum şi Evaluare în Învăţământul Preuniversitar

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    Proba scrisă la Limba şi literatura germană maternă Model

    EVALUARE NAŢIONALĂ – 2010 Probă scrisă la LIMBA ŞI LITERATURA GERMANĂ MATERNĂ

    Clasa a VIII-a MODEL ♦ Toate subiectele sunt obligatorii. Se acordă 10 puncte din oficiu. ♦ Timpul efectiv de lucru este de 2 ore. ♦ Alle Themen sind verbindlich. 10 Punkte von Amts wegen. ♦ Arbeitszeit 2 Stunden SUBIECTUL I (45 Punkte) I. Lies den Text und bearbeite die Aufgaben. Niemand kennt ihn – Rudolf Payer Er kommt herein, grüßt alle und setzt sich an einen Tisch am Fenster und trinkt seinen Kaffee. Er spricht mit niemandem und niemand spricht mit ihm. Er kommt zwischen acht und neun, er hängt seinen Mantel über den zweiten Stuhl an seinem Tisch, es sieht aus, als wäre der Stuhl reserviert, aber es kommt niemand, es kam noch nie jemand. Er trägt eine randlose Brille. Ein Fremder ist er nicht, wenn er Kaffee bestellt, spricht er Dialekt. Er raucht nicht, er liest nicht, er sitzt. Er sitzt dort und schaut. Auch wenn er nichts tut, ist er beschäftigt. Wenn er gegangen ist, fragen wir uns alle, wer er ist, wo er wohnt, was er tagsüber arbeitet, warum er herkommt, wie er aussieht, wenn er mit jemandem spricht. Jeden Abend machen wir ab, jetzt reden wir ihn an, wir verwickeln ihn in ein Gespräch, aber selbst die Kellnerin kommt mit ihm nie über zehn Worte hinaus. Auch wenn er mit niemandem spricht, kommt er wegen uns, er kommt wegen all den anderen Leuten im Cafe, er braucht uns, aber wir würden ihn stören. Den Kaffee trinkt er sehr heiß, in zwei Schlücken, und dann sitzt er dort. Wenn er uns anschaut, weiß beim Reden plötzlich keiner mehr weiter, wenn er uns anschaut, kommen wir uns wie Steine vor oder wie Blumen, vielleicht ist er Architekt oder Gärtner. Wenn er seinen Kaffee getrunken hat, verschränkt er die Arme und blickt auf die Straße oder auf die Leute auf der Straße. Dabei blickt er so wie ein Löwe über die Steppe blickt. Er sieht alles. Er beunruhigt uns. Wenn er nicht käme, würde er uns beunruhigen, weil er nicht kommt. Auch wenn er nicht zu uns gehört, gehört er zu uns. Ich habe mich schon mehrmals ertappt, dass ich ohne zu wollen, die Arme verschränke, wie er. Nicht ganz so wie er, denn nur er verschränkt sie so wie er. Und auch Eva verschränkt sie so wie er, und Peet auch. Nur wissen sie es nicht. Und andere Leute an ihrem Tisch verschränken sie auch so wie er. Ich habe es Peet und Eva gesagt, wir haben gelacht und uns gleichzeitig geschämt. Jetzt geben wir uns Mühe, sie nicht mehr zu verschränken. Jedes Mal wenn er geht, grüßt er. Dabei schaut er alle gleichzeitig an. Alle gleichzeitig anschauen, kann nur er. Wenn er gegangen ist und man mich fragte, wie er aussieht - ich könnte ihn nicht beschreiben, er trägt eine randlose Brille, er spricht mit niemandem, und er sitzt jeden Abend zwischen acht und neun in unserem Cafe. Mit dem Kaffee bestellt er immer auch ein Glas Wasser. Das Wasser trinkt er sehr langsam, in langen Abständen und mit winzigen Schlücken. Niemand erinnert sich an den Tag, an dem er zum ersten Mal kam. Er war einfach da. Vielleicht kommt er schon morgen nicht mehr, und dann haben wir ihn endgültig verpasst. Wir fürchten uns bereits, wie leer es hier sein wird, wenn er einmal nicht mehr kommt. I.1. Erkläre den Titel der Kurzgeschichte. 3 Punkte I.2. Beschreibe den Fremden in 6-8 Zeilen. 7 Punkte I.3. Identifiziere 4 Merkmale der Kurzgeschichte und begründe sie anhand von Textbeispielen.

    10 Punkte I.4. Wie reagieren die Leute im Lokal auf den Fremden. 5 Punkte

  • Ministerul Educaţiei, Cercetării şi Inovării Centrul Naţional pentru Curriculum şi Evaluare în Învăţământul Preuniversitar

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    Proba scrisă la Limba şi literatura germană maternă Model

    I.5. Erkläre den Begrif „offener Schluss“ anhand der gegebenen Kurzgeschichte. 7 Punkte I.6. Stell dir vor, der Kellnerin gelingt es mit dem Mann ein Gespräch zu führen. Schreibe den Dialog nieder. (4 Replikenpaare) 6 Punkte I.7. Eines Tages erscheint der Mann in Begleitung eines Freundes/ einer Freundin im Cafe. Schreibe die Gedanken des Erzählers in Ich-Form nieder, während er sie beobachtet.( 5-8 Zeilen) 7 Punkte SUBIECTUL al II-lea (45 Punkte) II.1. Bilde von beruhigen das Präsenspartizip und verwende es in einem Satz im Superlativ. 4 Punkte II.2. Schreibe einen Wunschsatz des Mannes auf. 3 Punkte II.3. Setze folgenden Satz ins Perfekt: Alle anschauen kann nur er. 3 Punkte II.4. Bilde mit folgenden Ausdrücken je einen Satz:

    • abhängig sein von • bekannt sein mit 6 Punkte

    II.5. Wandle ins Vorgangspassiv um: 3 Punkte Man hatte den Mann erst später bemerkt. II.6. Setze das Verb helfen in den Imperativ Singular, Plural und in die Höflichkeitsform, indem du es in je einem Satz verwendest. 6 Punkte II.7. Bilde je einen Satz im Plusquamperfekt: 6 Punkte

    • um einen Kaffe bitten • ein Lokal betreten

    II.8. Schreibe die Wörterfamilie zu „kaufen“ (8 Beispiele) 8 Punkte II.9. Identifiziere das unterstrichene Satzglied und wandle es in den entsprechenden Nebensatz um. Bestimme seine Form. Der Mann erzählt der Kellnerin über seine schöne Reise. 6 Punkte

  • Ministerul EducaŃiei, Cercetării, Tineretului şi Sportului Centrul NaŃional de Evaluare şi Examinare

    Varianta 5 Probă scrisă la Limba şi literatura germană

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    EVALUAREA NAłIONALĂ PENTRU ELEVII CLASEI A VIII-A

    Anul şcolar 2009 – 2010

    Proba scrisă la Limba şi literatura germană

    Varianta 5

    • Toate subiectele sunt obligatorii. Se acordă 10 puncte din oficiu. • Timpul efectiv de lucru este de 2 ore.

    AUFGABE I (45 Punkte)

    I. Lies den Text und bearbeite die Aufgaben.

    Das Lächeln - Hans Stempel / Martin Ripkens Es war einmal ein Mädchen, das lächelte so lieb, dass es eines Tages von einem Werbefotografen angesprochen wurde. Es wird bestimmt mehr von Kaisers Kunsthonig verkauft, wenn ich den Leuten das Mädchen zeige, wie es davon nascht, dachte der Werbefotograf. Es wird bestimmt mehr von Schobers Schlittschuhen verkauft, wenn ich den Leuten das Mädchen zeige, wie es damit läuft. Und dann ging der Werbefotograf zu den Eltern des Mädchens und sagte: „Wenn Ihr Kind zu mir ins Studio kommt, wird es reich und berühmt“. Die Eltern, die sehr wohl wussten, was Geld in der Welt bedeutet, sagten rasch ja. Da machte der Fotograf von dem Mädchen bald die verrücktesten Fotos. Es musste in die Schleudertrommel1 einer Waschmaschine klettern, es musste auf einer Sektflasche reiten, und es musste vor allem immerzu lächeln. Natürlich hing dem Mädchen diese Fröhlichkeit bald zum Hals heraus, und wenn es nach Hause ging, machte es ein saueres Gesicht. Keiner wäre je auf die Idee gekommen, dass dies griesgrämige2 Mädchen dasselbe Mädchen war, das die Vorübergehenden von den Plakaten der Litfasssäule3 anlächelte und für Dauerlutscher4 warb. Um so mehr freuten sich die Eltern, als das Mädchen eines Tages nach Hause kam und so unbeschwert lachte, wie noch nie. „Was ist passiert?“, fragten die Eltern. Für einen Augenblick zögerte das Mädchen, doch dann sagte es mit strahlendem Gesicht: „Der Fotograf hat mich fortgejagt, weil ich nicht länger lächeln wollte“. 1 zylindrischer Behälter einer Waschmaschine

    2 schlecht gelaunt, unfreundlich

    3 frei stehende, niedrigere Säule von größerem Durchmesser, auf die Plakate geklebt werden

    4 kugelförmiges Bonbon, das nur langsam zergeht

    I.1. Welchen Plan schmiedet der Fotograf, als er „von dem Mädchen bald die verrücktesten Fotos macht“? (3-5 Zeilen) 7 Punkte I.2. Erkläre, warum dem Mädchen „diese Fröhlichkeit bald zum Hals heraushing“. (mindestens 5 Zeilen) 8 Punkte I.3. Nachdem der Werbefotograf das Mädchen kennen gelernt hat, geht er zu den Eltern dieses Mädchens. Verfasse einen Dialog, der zu dieser Situation passt. (4 Replikenpaare) 10 Punkte I.4. Setze die Worte des Mädchens am Ende des Textes fort. (5-8 Zeilen) 10 Punkte I.5. Schlüpfe in die Rolle von Sophie, dem lächelnden Mädchen aus Berlin, und schreibe heute einen Brief an Anne, ihre beste Freundin. Verwende dafür ein neues Blatt Papier. 10 Punkte

  • Ministerul EducaŃiei, Cercetării, Tineretului şi Sportului Centrul NaŃional de Evaluare şi Examinare

    Varianta 5 Probă scrisă la Limba şi literatura germană

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    AUFGABE II (45 Punkte) II.1. Verwende das Homonym sauer in zwei Sätzen, so dass du den Bedeutungsunterschied veranschaulichst. 4 Punkte II.2. Finde je ein Synonym zu den Wörtern fröhlich, Idee. 4 Punkte II.3. Setze die Worte des Werbefotografen in indirekte Rede.

    „Wenn das Mädchen zu mir ins Studio kommt, wird es reich und berühmt“. 6 Punkte II.4. Identifiziere im Text einen eingeleiteten Konditionalsatz und forme ihn in einen uneingeleiteten um. 4 Punkte II.5. Bestimme den Fall der im Text unterstrichenen Substantive. 10 Punkte II.6. Bilde zum Wort Haus einmal ein Bestimmungswort und einmal ein Grundwort. Verwende diese Wörter in je einem Satz. 6 Punkte II.7. Wie lautet die Superlativform des Adjektivs reich, wenn sie durch Zusammensetzung gebildet wird? 3 Punkte II.8. Schreibe einen Wunsch des Mädchens auf. Verwende dabei Konjunktiv Plusquamperfekt.

    4 Punkte II.9 Schreibe auf das Prüfungsblatt den Buchstaben, der der richtigen Antwort entspricht.

    Das Mädchen jammert: a. an dem ständigen Lächeln b. über das ständige Lächeln c. für das ständige Lächeln

    Die Eltern freuten sich: d. über den Erfolg ihrer Tochter e. bei dem Erfolg ihrer Tochter f. um den Erfolg ihrer Tochter 4 Punkte

  • Ministerul EducaŃiei, Cercetării, Tineretului şi Sportului Centrul NaŃional de Evaluare şi Examinare

    Varianta 8 Probă scrisă la Limba şi literatura germană

    1

    EVALUAREA NAłIONALĂ PENTRU ELEVII CLASEI A VIII-A

    Anul şcolar 2009 – 2010

    Proba scrisă la Limba şi literatura germană

    Varianta 8

    • Toate subiectele sunt obligatorii. Se acordă 10 puncte din oficiu. • Timpul efectiv de lucru este de 2 ore.

    AUFGABE I (45 Punkte)

    I. Lies den Text und bearbeite die Aufgaben.

    Die Schatzgräber - Gottfried August Bürger Ein Winzer1, der am Tode lag, rief seine Kinder an und sprach: „In unserm Weinberg liegt ein Schatz, grabt nur danach!" - „An welchem Platz?" schrie alles laut den Vater an. „Grabt nur!" O weh! da starb der Mann. Kaum war der Alte beigeschafft, so grub man nach aus Leibeskraft. Mit Hacke, Karst2 und Spaten ward der Weinberg um und um gescharrt. Da war kein Kloß, der ruhig blieb; man warf die Erde gar durchs Sieb und zog die Harken kreuz und quer nach jedem Steinchen hin und her.

    Allein, da ward kein Schatz verspürt, und jeder hielt sich angeführt. Doch kaum erschien das nächste Jahr, so nahm man mit Erstaunen wahr, dass jede Rebe dreifach trug. Da wurden erst die Söhne klug und gruben nun jahrein, jahraus des Schatzes immer mehr heraus.

    1jemand, der aus den Trauben Wein herstellt 2 Hacke zum Aufbrechen des Bodens I.1. Einer der Söhne erzählt seinem Freund, was er erlebt hat, als sein Vater ihn und seine Brüder zu sich gerufen hat. Gib seine Geschichte in Ich-Form wieder. (5-7 Zeilen) 12 Punkte I.2. Wann begannen die Söhne zu graben? Antworte in einem ausformulierten Satz. 3 Punkte I.3. Schreibe aus dem Text eine Aufzählung heraus und erkläre den Zweck ihrer Verwendung.

    6 Punkte I.4. Im Mittelpunkt der Ballade steht ein Schatz. Der Vater und die Söhne deuten ihn unterschiedlich. Was bedeutet jeweils für diese das Wort Schatz? (mindestens 5 Zeilen) 12 Punkte I.5. Schreibe in 6-8 Zeilen eine Fortsetzung des Geschehens in Prosaform. 12 Punkte

  • Ministerul EducaŃiei, Cercetării, Tineretului şi Sportului Centrul NaŃional de Evaluare şi Examinare

    Varianta 8 Probă scrisă la Limba şi literatura germană

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    AUFGABE II (45 Punkte) II.1. Finde einen passenden Ausdruck für: aus Leibeskraft graben, etwas wahrnehmen, sich angeführt fühlen. 6 Punkte II.2. Identifiziere im Text einen Attributsatz und bestimme seine Form. 4 Punkte II.3. Forme folgenden Satz ins Aktiv um. Bestimme die Zeitform.

    Mit Hacke, Karst und Spaten wurde der Weinberg umgegraben. 6 Punkte II.4. Verwende das Homonym Schatz in zwei Sätzen, so dass du den Bedeutungsunterschied veranschaulichst. 4 Punkte II.5. Wie lautet die Infinitivform folgender Verben: zog, gescharrt, angeschafft, wurden, trug? 5 Punkte II.6. Schreibe einen Wunschsatz der Söhne auf. Verwende dabei das Verb im Konjunktiv Plusquamperfekt. 4 Punkte II.7. Verwende das Wort „ruhig“ als adjektivisches Attribut in einem Satz. 4 Punkte II.8. Bilde zu reiβen ein zusammengesetztes und ein abgeleitetes Verb. 4 Punkte II.9. Zwei der folgenden Satzgefüge enthalten Subjektsätze. Schreibe auf das Prüfungsblatt den Buchstaben, der der richtigen Antwort entspricht und bestimme die Form der Subjektsätze.

    a) Die Söhne beschweren sich darüber, dass sie keinen Schatz gefunden haben. b) Täglich an den Schatz zu denken, ist nicht empfehlenswert. c) Ob die Söhne den erwarteten Schatz gefunden haben, bleibt völlig ungeklärt. d) Als der Winzer mit den Söhnen sprach, hörten alle geduldig zu. 8 Punkte

  • Ministerul Educaţiei Cercetării, Tineretului şi Sportului Centrul Naţional de Evaluare şi Examinare

    Proba scrisă la Limba şi literatura germană maternă Varianta 9

    EVALUAREA NAŢIONALĂ PENTRU ELEVII CLASEI A VIII-A

    Anul şcolar 2011-2012

    Proba scrisă la Limba şi literatura germană maternă Varianta 9

    ♦ Toate subiectele sunt obligatorii. Se acordă 10 puncte din oficiu. ♦ Timpul efectiv de lucru este de 2 ore.

    SUBIECTUL I (45 puncte) Lies den Text und bearbeite die Aufgaben.

    Tempo Tempo - Hans Stempel / Martin Ripkens

    Es war einmal ein Junge, dem ging nichts schnell genug. Während er noch seine Suppe aß, verlangte er schon nach dem Pudding. Kaum war die Sonne aufgegangen, fragte er schon nach dem Mond. Am ersten Schultag fragte er nach den Ferien, und dann freute er sich schon auf Ostern. Von Büchern las er immer nur die letzte Seite, und weil er schneller sprach, als er denken konnte, hielten selbst seine Eltern ihn für einen echten Stotterer. In seiner Hast setzte er seine Füße so ungeschickt voreinander, dass er ständig stolperte. Und natürlich wünschte er sich nichts sehnlicher, als endlich am Ziel zu sein. Da besuchte ihn eines Nachts im Traum ein Zauberer und sagte: „Ich mache dich erwachsen und schenke dir obendrein drei Wünsche, wenn du mir dafür fünfzig Jahre deines Lebens gibst. Der Junge zögerte nicht einen Augenblick und sagte: „Reich will ich werden und mächtig und auch berühmt“. Und so geschah es. Doch als der reiche Mann in den Spiegel sah, da war er alt. Und als der mächtige Mann in den Spiegel sah, da war er einsam. Und als der berühmte Mann in den Spiegel sah, da war er voller Sorgenfalten. Da erschrak er und schrie nach seiner Mutter. Und die Mutter trat an sein Bett und legte ihre Hand auf seine Stirn. Und der Junge wurde wach und sagte ganz langsam und deutlich: „Muss ich schon aufstehen oder habe ich noch Zeit?“ 1. Der Junge liest immer nur die letzte Seite der Bücher. Ist das nützlich? Schreibe deine Meinung dazu in 6-8 Zeilen. 10 Punkte 2. Füge eine Figur ein, die den Verlauf der Handlung verändert, nachdem der Zauberer seine Wünsche erfüllt. (mindestens 9 Zeilen) 13 Punkte 3. Setze die Worte des Jungen am Ende des Textes fort. (6-8 Zeilen) 13 Punkte 4. Welche drei Wünsche würdest du von einem Zauberer erfüllt haben wollen? Begründe in 5-7 Zeilen deine Wahl. 9 Punkte

    SUBIECTUL al II-lea (45 puncte)

    1. Finde je ein Synonym zu der Augenblick, deutlich, die Hast, der Junge. 8 Punkte 2. Schreibe einen Wunschsatz des Jungen auf. Verwende dabei das Verb im Konjunktiv Plusquamperfekt. (Konjunktiv II Perfekt) 4 Punkte 3. Setze in indirekte Rede: „Reich will ich werden und mächtig“. 4 Punkte 4. Verwende das Adjektiv reich jeweils in zwei Sätzen, indem du einmal die Komparativform und einmal eine durch Zusammensetzung gebildete Form gebrauchst. 6 Punkte 5. Stelle das Wortfeld zu essen auf. (5 Beispiele) 5 Punkte 6. Wie lautet die Pluralform folgender Substantive: der Spiegel, der Stotterer, das Bett, der Mond.

    4 Punkte 7. Bestimme den Fall der unterstrichenen Substantive. 10 Punkte 8. Füge zu dem Hauptsatz einen passenden Nebensatz hinzu. Bestimme den Inhalt des Nebensatzes. ..., ist mein größter Wunsch. 4 Punkte

  • PROBĂ SCRISĂ LA LIMBA GERMANĂ MATERNĂ – simulare 2006 Alle Themen sind verbindlich. Arbeitszeit 2 Stunden

    I. Lies den folgenden Text aufmerksam und bearbeite die Aufgaben! Falscher Verdacht

    Es war an einem schönen Sonntagsmorgen im April. Herr Wutig spazierte gut gelaunt in seinem Garten und freute sich auf die herrliche Blumenpracht. „Sind nicht gestern die ersten Tulpen aufgeblüht? Da werde ich meiner Emma eine Freude machen, wo die Arme doch heute am Herd stehen und für unsere Gäste kochen muss“, dachte er, schlug sogleich den Weg in Richtung Tulpen ein und malte sich das erfreute Gesicht seiner Frau aus. Tulpen waren nämlich ihre Lieblingsblumen.

    Doch was musste er da sehen? Vor Schreck blieb er wie angewurzelt stehen. „Die schönen Tulpen! Weg sind sie bis auf Stumpf und Stiel. Wer kann das gewesen sein?“ Ein Verdacht stieg in ihm auf. War sein Dackel Willi wieder am Werk gewesen? Na, der sollte was erleben! Schnellen Schrittes marschierte er zur Hundehütte, packte den verdutzten Dackel am Genick und zerrte ihn zum Ort des Vergehens. „Schau dir das an! Die schönen Tulpen! Ich wollte dein Frauchen damit überraschen. Nun ist keine einzige mehr da! Bist du das gewesen?“ Willi fühlte sich so überrumpelt von dem plötzlichen Angriff, dass er nur den Kopf einziehen konnte. Dies versetzte sein Herrchen aber erst recht in Wut, schien ihm das doch Beweis genug für die Schuld seines Dackels zu sein. Rot vor Zorn und mit hoch erhobenen, geballten Fäusten schrie er ihn an: „Hab ich dir nicht schon hundert Mal gesagt, dass du nicht in den Blumenbeeten herumzustreunen hast? Wann willst du endlich gehorchen lernen?“ Der Gescholtene drehte nur beleidigt den Kopf zur Seite und schwieg zu den Vorwürfen.

    Herr Wutig machte schließlich auf dem Absatz kehrt und stapfte zornig zu seinem Haus zurück. „Dieser verdammte Dackel hat mir die schöne Überraschung verdorben.Und meine Lust und Laune unsere Gäste zu bewirten ist mir obendrein vergangen.“

    Ärgerlich riss er die Haustür auf. Doch halt, was erblickte er da? Herr Wutig traute seinen Augen kaum. Da waren ja die Tulpen, mitten im Zimmer auf dem kleinen Tisch, und seine Frau war gerade dabei, die letzte Tulpe für die Vase zurechtzuschneiden. Sie lachte ihn an: „Ein paar Blumen für unsere Gäste! Sind sie nicht wunderschön?“ Ihr Mann blieb ihr die Antwort schuldig.

    Schuldbewusst und mit schlechtem Gewissen ging er wieder nach draußen und suchte nach Willi. Schließlich entdeckte er ihn im Wohnzimmer auf dem Sofa. Er eilte in die Speisekammer, holte die größte Wurst, die er finden konnte, aus dem Kühlschrank und legte sie auf einen Teller. Dann kehrte er wieder ins Wohnzimmer zurück, fiel dort vor seinem Dackel auf die Knie und präsentierte ihm den Wurstteller. „Mein lieber Willi! Ich habe dich zu Unrecht verdächtigt. Verzeih mir meine bösen Worte.“ Doch der Hund dachte gar nicht daran, die Entschuldigung anzunehmen. Er würdigte sein Herrchen keines Blickes, sondern starrte nur geradeaus, als ob er sagen wollte: „Da musst du schon noch ein paar Wurststücke mehr bringen, um mich wieder zu versöhnen.

  • 1. Die Gäste sind da und Herr Wutig erzählt ihnen die Geschichte. Gib seine Erzählung in der Ich-Form wieder. 15 Punkte 2. Was meinst du zu Willis Reaktion? Wie würdest du auf einen falschen Verdacht reagieren? (10 Zeilen) 15 Punkte 3.Charakterisiere kurz den Herrn Wutig! ( 6 Zeilen) 10 Punkte II. 1.Schreibe zusammengesetzte Wörter mit „Blume“ als Bestimmungswort und als Grundwort ! 10 Punkte 2.Verwandle in indirekte Rede: Er sagte: „Da musst du schon noch ein paar Wurststücke mehr bringen, um mich wieder zu versöhnen:“ 4 Punkte 3.Bilde ein Satzgefüge mit einem irrealen Komparativsatz: Er schrie so laut,… 4 Punkte 4. Schreibe die Wortfamilie von „suchen“ (10 Wörter)! 10 Punkte 5. Verwandle ins Passiv. Beachte dabei die Tempusform Er präsentierte dem Dackel den Wurstteller. 2 Punkte 6. Bilde aus den Sachverhalten Satzgefüge und drücke den Zweck und dann die Bedingung aus! Wurststücke bringen-Hund versöhnen 6 Punkte 7. Verwandle den unterstrichenen Satzteil in einen Gliedsatz! Bestimme Inhalt und Form des Gliedsatzes! Willi fühlte sich überrumpelt von dem plötzlichen Angriff. 2 Punkte

  • Ministerul EducaŃiei Cercetării, Tineretului şi Sportului Centrul NaŃional de Evaluare şi Examinare

    Proba scrisă la Limba şi literatura germană maternă Model 1

    EVALUAREA NAłIONALĂ PENTRU ELEVII CLASEI A VIII-A

    Anul şcolar 2011-2012

    Proba scrisă la Limba şi literatura germană maternă MODEL

    ♦ Toate subiectele sunt obligatorii. Se acordă 10 puncte din oficiu. ♦ Timpul efectiv de lucru este de 2 ore. SUBIECTUL I (45 puncte) Lies den Text und bearbeite die Aufgaben. Der Traumprinz – nach Franz Hohler Vor der Königsstadt lauerte ein grässlicher Drache und verschlang wahllos Reisende, Ausflügler und Lieferanten,die nichtsahnend des Weges kamen. Als auch die Spezialeinheit des Königlichen Heeres zur Drachenbekämpfung vom Drachen zermalmt wurde, ließ der König verkünden, wer dieses Untier besiegen könne, bekäme seine Tochter zur Frau. Das zog einige Abenteuerer und Prinzen an, die es mit dem Speer oder zu Fuß mit dem Schwert versuchten, aber einer nach dem anderen musste dabei sein Leben lassen. Nachdem fünf Abenteurer und zwei Prinzen vom Drachen getötet worden waren, kam der dritte Prinz und richtete in der Nähe des Drachennestes eine große Feldküche ein, aus der bald die wunderbarsten Düfte aufstiegen. Auf eine große Tafel schrieb er: Zum Drachenpicknick“. Dem Drachen stiegen die Düfte in die Nase, und als er auch noch die Tafel las, erkundigte er sich beim Prinzen, was das zu bedeuten habe. Der Prinz sagte ihm, dass es hier von nun an täglich eine Mahlzeit für Drachen gebe, mit stets wechselnden Gerichten. Das erste Gericht schmeckte dem Drachen vorzüglich, es war ein gebratener Ochse, der mit einem gebratenen Schaf gefüllt war, und er beschloss, am nächsten Tag wiederzukommen. Am nächsten Tag gäbe es Walfisch mit Eierschwämmen, und der Drache war begeistert, so dass er am dritten Tag das Wildschwein mit Knollenblätterpilzsoße schmatzend verzehrte und bald darauf unter schrecklichen Krämpfen starb. Die Prinzessin freute sich auf das Zusammenleben mit diesem tapferen Mann, und die Hochzeit wurde ein rauschendes Fest. Sie war etwas erstaunt, weil ihr der Prinz gestand, er bleibe am liebsten zu Hause und besorge den Haushalt. Aber es kam der Prinzessin gelegen, denn sie war Ohrenärztin und hatte so viele Patienten, die zu ihr kamen, dass sie froh war, wenn sie sich am Mittag an einen gedeckten Tisch setzen konnte und dass sie nachher das Geschirr nicht abzuwaschen brauchte, denn das machte der Prinz. Auch die beiden Kinder, die sie bekamen, wurden vor allem vom Prinzen gewickelt, gebadet und gekleidet. Der König hätte es zwar lieber gesehen, wenn der Prinz die Leitung seiner Armee übernommen hätte, aber der betonte, es sei ihm wichtiger, dass seine Kinder saubere Windeln bekämen, und er halte Kriege für unmenschlich. Und so wurden sie zusammen älter, und als der König starb, wurde der Bruder der Prinzessin sein Nachfolger, und die Prinzessin wurde eine berühmte Ohrenärztin, die zu Ohrenvorträgen und Ohrenkongressen auf der ganzen Welt eingeladen wurde, während der Prinz zu Hause für sie das Telefon abnahm und mit den Kindern die Hausaufgaben machte. Wäre nicht bekannt gewesen, dass er früher mal einen Drachen besiegt hatte, hätte man ihm eine solche Tat nicht zugetraut. Viele Frauen aber, die ihren Mann kaum zu Gesicht bekamen, weil er dauernd auf Schlachtfeldern, Kreuzzügen oder Drachenjagden war, beneideten die Prinzessin um ihren Mann und sagten von ihm, das wäre eigentlich ihr Traumprinz. 1. Verfasse die Inhaltsangabe des Kunstmärchens. 19 Punkte 2. Welche Erwartungen hat der König vom jungen Prinzen? Schreibe die Textstelle heraus.

  • Ministerul EducaŃiei Cercetării, Tineretului şi Sportului Centrul NaŃional de Evaluare şi Examinare

    Proba scrisă la Limba şi literatura germană maternă Model 2

    6 Punkte

    3. Die Prinzessin spricht mit einer Patientin über ihren Mann. Verfasse ein Gespräch, das zu dieser Situation passt. (5 Replikenpaare). 10 Punkte

    4. Das erste Gericht schmeckte dem Drachen vorzüglich und er beschloss, am nächsten Tag wiederzukommen. Schreibe in Ich-Form die Gedanken des Drachen auf (6-8 Zeilen). 10 Punkte

    SUBIECTUL al II-lea (45 puncte) 1. Schreibe einen Wunschsatz der Prinzessin auf. Verwende Konjunktiv Plusquamperfekt.

    4 Punkte 2. Was gesteht der Prinz seiner Frau? Finde die passende Textstelle und schreibe seine Worte in

    direkter Rede auf. 8 Punkte 3. Finde zu lauern, verschlingen, tapfer und berühmt je ein passendes Synonym. 4 Punkte 4. Bilde mit dem Homonym „Gericht“ zwei Sätze. 6 Punkte 5. Identifiziere den Nebensatz nach Inhalt und Form. Wandle ihn in das entsprechende Satzglied

    um. 6 Punkte Wer den Drachen besiegen kann, bekommt die Prinzessin zur Frau.

    6. Bilde aus den Substantiven Duft, Regen, Mensch und Wunder Adjektive mit einer Nachsilbe. 4 Punkte

    7. Stelle das Wortfeld des Begriffes Waffen auf. (5 Wörter) 5 Punkte 8. Forme den Satz so um, dass er ein Modalverb enthält. 4 Punkte

    Dem Prinzen ist es erlaubt, das Geschirr in der Küche abzuwaschen. 9. Bilde vier zusammengesetzte Substantive mit Haus als Bestimmungswort. 4 Punkte

  • Ministerul EducaŃiei, Cercetării, Tineretului şi Sportului Centrul NaŃional de Evaluare şi Examinare

    Probă scrisă la Limba şi literatura germană maternă Model

    2

    EVALUAREA NAłIONALĂ PENTRU ELEVII CLASEI A VIII-A

    Anul şcolar 2010 – 2011

    Proba scrisă la Limba şi literatura germană maternă

    MODEL

    • Toate subiectele sunt obligatorii. Se acordă 10 puncte din oficiu. • Timpul efectiv de lucru este de 2 ore.

    AUFGABE I (45 Punkte) I. Lies den Text und bearbeite die Aufgaben. Zäzilie - Christian Morgenstern Zäzilie soll die Fenster putzen, sich selbst zum Gram1, jedoch dem Haus zum Nutzen. „Durch meine Fenster muss man“, spricht die Frau, „so durchsehn können, dass man nicht genau Erkennen kann, ob dieses Fensterglas Glas oder bloße Luft ist. Merk dir das.“ Zäzilie ringt mit allen Menschen-Waffen ... Doch Ähnlichkeit mit Luft ist nicht zu schaffen. Zuletzt ermannt2 sie sich mit einem Schrei – Und schlägt die Fenster allesamt entzwei! Dann säubert sie die Rahmen von den Resten, und ohne Zweifel ist es so am besten. Sogar die Dame spricht zunächst verdutzt: „So hat Zäzilie ja noch nie geputzt.“ Doch alsobald ersieht man, was geschehn, und sagt einstimmig: „Diese Magd3 muss gehn.“ 1 Kummer 2 Mut fassen 3 Mädchen I.1. Erkläre, warum man einstimmig sagt: „Diese Magd muss gehn“. (mindestens 5 Zeilen)

    5 Punkte I.2. Zäzilie „ringt mit allen Menschen-Waffen“, um die Fenster zu putzen. Schreibe in Ich-Form

    ihre Gedanken auf. (5-8 Zeilen) 10 Punkte I.3. Füge in das Geschehen eine Figur ein, die den Verlauf der Handlung verändert. (mindestens 7 Zeilen) 12 Punkte I.4. Setze den Text in Prosaform fort. (5-8 Zeilen) 10 Punkte I.5. Welchen Reim verwendet der Dichter? Antworte in einem ausformulierten Satz. 3 Punkte I.6. Finde je ein passendes Reimwort zu Glas, Haus, sauber, schlagen, sehen. 5 Punkte

  • Ministerul EducaŃiei, Cercetării, Tineretului şi Sportului Centrul NaŃional de Evaluare şi Examinare

    Probă scrisă la Limba şi literatura germană maternă Model

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    AUFGABE II (45 Punkte) II.1. Verwende das Homonym Glas in zwei Sätzen, so dass du den Bedeutungsunterschied

    veranschaulichst . 4 Punkte II.2. Finde ein Synonym zum Wort verdutzt. 3 Punkte II.3. Stelle die Wortfamilie von sprechen auf. (10 Wörter) 10 Punkte II.4. Wandle die direkte Rede in indirekte Rede um.

    Die Dame spricht: „Das Fensterglas ist entzwei.Jetzt musst du gehen“. 6 Punkte II.5. Setze die Verben ins Pefekt.

    Dann säubert sie die Rahmen von den Resten, und ohne Zweifel ist es so am besten. 4 Punkte

    II.6. Bilde eine Wortschlange nach folgendem Muster. Füge 5 zusammengesetzte Wörter hinzu. Wohnungstür – Türschlüssel – Schlüssel... 5 Punkte

    II.7. Forme das unterstrichene Satzglied in einen Nebensatz um, der durch ein Relativpronomen eingeleitet ist, und bestimme den Inhalt des Nebensatzes.

    Zäzilie soll heute die Fenster putzen. 6 Punkte II.8. Schreibe einen Wunschsatz von Zäzilie auf. Verwende dabei das Verb im Konjunktiv Plusquamperfekt. 4 Punkte II.9. Verwende das Wort „unordentlich“ als adjektivisches Attribut in einem Satz. 3 Punkte

  • Ministerul Educaţiei Naţionale Centrul Naţional de Evaluare şi Examinare

    Probă scrisă la limba şi literatura germană maternă MODEL Pagina 1 din 2

    EVALUAREA NAŢIONALĂ PENTRU ABSOLVENȚII CLASEI A VIII-A

    Anul şcolar 2014-2015

    Limba şi literatura germană maternă

    MODEL • Toate subiectele sunt obligatorii. Se acordă 10 puncte din oficiu. • Timpul de lucru efectiv este de 2 ore.

    SUBIECTUL I 45 de puncte

    Lies den Text und bearbeite die Aufgaben.

    Die Tochter - Peter Bichsel

    Abends warteten sie auf Monika. Sie arbeitete in der Stadt, die Bahnverbindungen sind schlecht. Sie, er und seine Frau, saßen am Tisch und warteten auf Monika. Seit sie in der Stadt arbeitete, aßen sie erst um halb acht. Früher hatten sie eine Stunde eher gegessen. Jetzt warten sie täglich eine Stunde am gedeckten Tisch, an ihren Plätzen, der Vater oben, die Mutter auf dem Stuhl nahe der Küchentür, sie warteten vor dem leeren Platz Monikas. Einige Zeit später dann auch vor dem dampfenden Kaffee, vor der Butter, dem Brot, der Marmelade. Sie war größer gewachsen als sie, sie war auch blonder und hatte die Haut, die feine Haut der Tante Maria. „Sie war immer ein liebes Kind", sagte die Mutter, während sie warteten. In ihrem Zimmer hatte sie einen Plattenspieler, und sie brachte oft Platten mit aus der Stadt, und sie wusste, wer darauf sang. Sie hatte auch einen Spiegel und verschiedene Fläschchen und Döschen, einen Hocker1 aus marokkanischem Leder, eine Schachtel Zigaretten. Der Vater holte sich seine Lohntüte auch bei einem Bürofräulein. Er sah dann die vielen Stempel auf einem Gestell, bestaunte das sanfte Geräusch der Rechenmaschine, die blondierten Haare des Fräuleins, sie sagte freundlich „Bitte schön", wenn er sich bedankte. Über Mittag blieb Monika in der Stadt, sie aß eine Kleinigkeit, wie sie sagte, in einem Tearoom. Sie war dann ein Fräulein, das in den Tearooms lächelnd Zigaretten raucht. Oft fragten sie sie, was sie alles getan habe in der Stadt, im Büro. Sie wusste aber nichts zu sagen. Dann versuchten sie wenigstens, sich genau vorzustellen, wie sie beiläufig in der Bahn ihr rotes Etui mit dem Abonnement aufschlägt und vorweist, wie sie den Bahnsteig entlang geht, wie sie sich auf dem Weg ins Büro angeregt mit Freundinnen unterhält, wie sie den Gruß eines Herrn lächelnd erwidert. Und dann stellten sie sich mehrmals vor in dieser Stunde, wie sie heimkommt, die Tasche und ein Modejournal unter dem Arm, ihr Parfum; stellten sich vor, wie sie sich an ihren Platz setzt, wie sie dann zusammen essen würden. Bald wird sie sich in der Stadt ein Zimmer nehmen, das wussten sie, und dass sie dann wieder um halb sieben essen würden, dass der Vater nach der Arbeit wieder seine Zeitung lesen würde, dass es dann kein Zimmer mehr mit Plattenspieler gäbe, keine Stunde des Wartens mehr. Auf dem Schrank stand eine Vase aus blauem schwedischem Glas, eine Vase aus der Stadt, ein Geschenkvorschlag aus dem Modejournal. „Sie ist wie deine Schwester", sagte die Frau, „sie hat das alles von deiner Schwester. Erinnerst du dich, wie schön deine Schwester singen konnte." „Andere Mädchen rauchen auch", sagte die Mutter. „Ja", sagte er, „das habe ich auch gesagt." „Ihre Freundin hat kürzlich geheiratet", sagte die Mutter. Sie wird auch heiraten, dachte er, sie wird in der Stadt wohnen. Kürzlich hatte er Monika gebeten: „Sag mal etwas auf französisch." – „Ja", hatte die Mutter wiederholt, „sag mal etwas auf französisch." Sie wusste aber nichts zu sagen. Dann stellte die Mutter den Kaffee auf den Tisch. „Ich habe den Zug gehört", sagte sie. 1 Stuhl ohne Lehne

  • Ministerul Educaţiei Naţionale Centrul Naţional de Evaluare şi Examinare

    Probă scrisă la limba şi literatura germană maternă MODEL Pagina 2 din 2

    1. Wie sieht Monikas Alltag in der Stadt aus? (mindestens 6 Zeilen) 10 Punkte

    2. Erkläre den Titel in mindestens 4 Zeilen. 8 Punkte

    3. Charakterisiere die Tochter in mindestens 8 Zeilen. Verwende dazu Stellen aus dem Text. 15 Punkte

    4. Monika schreibt am 15.09.2014 ihrer Mutter einen Brief aus Petersdorf, in dem sie mitteilt, dass sie eine eigene Wohnung in der Stadt haben möchte. Verfasse diesen Brief auf einer neuen Seite. 12 Punkte

    SUBIECTUL al II-lea_ 45 de puncte

    1. Forme den Aktivsatz ins Passiv um. Bestimme die Zeitform 4 Punkte

    Lächelnd erwidert Monika den Gruß eines Herrn.

    2. Ergänze folgenden Hauptsatz mit einem passenden Nebensatz und bestimme den Inhalt und die Form des Nebensatzes. 6 Punkte

    ... , ist noch ungewiss.

    3. Verwandle die direkte Rede in indirekte Rede. 8 Punkte

    „Sie war immer ein liebes Kind", sagte die Mutter zum Vater. „Erinnerst du dich, wie schön deine Schwester singen kann?"

    4. Setze das passende Relativpronomen ein.

    Die Eltern warteten vor dem Platz Monikas, ... leer war. 3 Punkte

    5. Bilde zu blau und groß je ein zusammengesetztes Adjektiv. 4 Punkte

    6. Bestimme den Fall der unterstrichenen Substantive aus dem Text. 4 Punkte

    7. Finde je ein Synonym zu erwidern, vorweisen und freundlich. 6 Punkte

    8. Finde je ein Antonym zu sich erinnern, (etwas) holen und oft. 6 Punkte

    9. Forme den Satz so um, dass er ein Modalverb enthält. 4 Punkte Monika ist es erlaubt, im Tearoom zu rauchen.

  • Ministerul EducaŃiei Cercetării, Tineretului şi Sportului Centrul NaŃional de Evaluare şi Examinare

    Proba scrisă la limba şi literatura germană maternă MODEL

    1

    Evaluarea NaŃională pentru elevii clasei a VIII-a

    Anul şcolar 2012-2013

    Limba şi literatura germană maternă MODEL

    ♦ Toate subiectele sunt obligatorii. Se acordă 10 puncte din oficiu. ♦ Timpul efectiv de lucru este de 2 ore.

    SUBIECTUL I (45 de puncte) Lies den Text und bearbeite die Aufgaben.

    Das fremde Kind – nach Hanna Hanisch

    Krischi braucht einen neuen Mantel, das steht fest. Er geht mit der Mutter zum Kaufhaus. In der

    Kleiderabteilung rückt ein Mann einen Stuhl für Mutter zurecht, holt einige Mäntel vom Kleiderstand,

    streicht liebevoll mit der Hand darüber und zieht sie Krischi an. Einen nach dem anderen. Während

    er erklärt, was das für gute und schöne Mäntel seien, muss Krischi ihn immerzu anschauen. Wie

    komisch der Mann redet! „Woher kommen Sie?“, fragt die Mutter. „aus Istanbul“, sagt der Mann.

    Sein dunkles Gesicht wird auf einmal viel heller. „Sie machen das sehr nett. Ich kann Sie gut

    verstehen.“ Der Mann sagt: „Danke.“ Er freut sich über dieses Lob. Es ist nicht leicht, in einem

    fremden Land Sachen zu verkaufen, wenn man erst mühsam die Sprache erlernen muss.

    „Dieser Mantel hat Wasserdichtung“, erklärt jetzt der Mann. Da muss Krischi laut loslachen. Der

    Mann erschrickt: „Habe ich etwas falsch gemacht?“ Mutter verbessert: „Der Mantel ist wasserdicht.“

    Jetzt lachen sie alle drei.

    Ein Junge mit schwarzen Haaren und schwarzen Augen kommt in die Abteilung. Der Verkäufer sagt

    ihm ein paar Worte in türkischer Sprache. Mutter möchte alles wissen: Dieser Junge ist also der

    Sohn des türkischen Verkäufers? Wo ist seine Mutter? Sie arbeitet bis zum Abend in einer

    Gastwirtschaft. Darum also muss der Junge hier auf seinen Vater warten. Zu Hause machen sie

    dann Hausaufgaben. Das fällt dem Jungen schwer. Denn auch der Vater weiß nicht immer das

    richtige deutsche Wort.

    Der Mantel wird eingepackt. Mutter bezahlt. „Krischi“, sagt sie zu ihm an der Kasse, „dieser Junge

    ist genauso alt wie du. Hättest du Lust, mit ihm zusammen Hausaufgaben zu schreiben?“ Krischi

    hatte auf einmal keine Freude mehr an dem Mantel. Das fehlte noch! Hausaufgaben! Wenn er mal

    keine Lust dazu hat? Bloß wegen des fremden Jungen soll er dann zu Hause bleiben?

    Der Junge und sein Vater sehen ihn so merkwürdig an. Dann hört er, wie seine Stimme sagt, und

    die Stimme kommt von weit her: „Er kann ja mal kommen.“

    Er ist wütend über seine Stimme, die das einfach gesagt hat: Er packt das Paket mit dem Mantel

    und geht davon. Am Ende der langen Kleiderreihen dreht er sich noch einmal um. Der Junge lächelt

    jetzt auch, wie sein Vater gelächelt hat. Er hat die fremde Sprache gut verstanden: „Er kann ja mal

    kommen!“

    1. Verfasse die Inhaltsangabe dieser Erzählung. 15 Punkte

    2. Schlüpfe in die Rolle von Krischi und schreibe heute einen Brief an den türkischen Jungen

    Ahmed. Du wohnst in Berlin. Verwende dafür ein neues Blatt Papier. 10 Punkte

    3. Erfinde ein Gespräch zwischen Krischi und dem Jungen, als sie sich das erste Mal treffen.

    (4 Replikenpaare) 10 Punkte

    4. Schreibe in Ich-Form die Gedanken des Jungen auf, als er zu lächeln beginnt. (6-8 Zeilen)

    10 Punkte

  • Ministerul EducaŃiei Cercetării, Tineretului şi Sportului Centrul NaŃional de Evaluare şi Examinare

    Proba scrisă la limba şi literatura germană maternă MODEL

    2

    SUBIECTUL al II-lea (45 de puncte) 1. Ergänze die Verben warten …, arbeiten... mit der richtigen Präposition und bilde je einen Satz.

    Bestimme den Fall der Objekte. 6 Punkte

    2. Verwende das Wort Wasser einmal als Bestimmungswort und einmal als Grundwort. Bilde je

    einen Satz mit den gebildeten Wörtern. 6 Punkte

    3. Finde im Text zwei abgeleitete und drei zusammengesetze Verben. 5 Punkte

    4. Die Mutter möchte vom Verkäufer vieles erfahren. Schreibe ihre Aussagen in direkter Rede

    nieder. 8 Punkte

    Der Mann fragte, ob der Junge der Sohn des türkischen Verkäufers sei und wo die Mutter arbeite.

    Könne sie ihm nicht bei den Hausaufgaben helfen.

    5. Bestimme den Fall aller Substantive aus folgendem Satz. 5 Punkte

    In der Kleiderabteilung kommt ein Mann herbeigeeilt, der einen Stuhl für die Mutter zurecht rückt

    und ihr die Ware zeigt.

    6. Finde je ein Antonym zu:

    selten, reden, arbeiten, fremd, wütend 5 Punkte

    7. Identifiziere den Nebensatz nach Inhalt und Form. Wandle ihn in das entsprechende Satzglied

    um: Es ist nicht leicht, in einem fremden Land Sachen zu verkaufen. 6 Punkte

    8. Verwende das Homonym bloß in zwei Sätzen, so dass du den Bedeutungsunterschied

    veranschaulichst. 4 Punkte

  • Ministerul Educaţiei Naţionale Centrul Naţional de Evaluare şi Examinare

    Probă scrisă laError! Reference source not found.limba şi literatura germană maternă Varianta 5

    EVALUAREA NAŢIONALĂ PENTRU ELEVII CLASEI A VIII-A

    Anul şcolar 2012-2013

    Limba şi literatura germană maternă Varianta 5

    ♦ Toate subiectele sunt obligatorii. Se acordă 10 puncte din oficiu. ♦ Timpul efectiv de lucru este de 2 ore.

    Aufgabe I 45 Punkte Lies den Text und bearbeite die Aufgaben. Ein Fahrrad für 40 Pfennig - nach Erich Kästner Als ich ein Junge von zehn Jahren war, wollte ich für mein Leben gern ein Fahrrad haben. Mein Vater aber sagte, wir seien zu arm. Eines Tages war Jahrmarkt in unserer kleinen Stadt. Ich bummelte langsam über den Platz und kam schließlich zur Glücksbude. Da stand ein Fahrrad als Hauptgewinn. Und ein Los kostete nur 40 Pfennig. Ich erzählte alles meinem Vater, er aber lachte und sagte: „So viel Glück haben arme Leute nicht.“ „Wir können doch zwei oder drei Lose kaufen“, versuchte ich ihn zu überreden. Ich flehte so lange, bis er endlich nachgab. „Gut“, sagte er, „wir gehen morgen Nachmittag auf den Jahrmarkt.“ Da war ich glücklich. Am nächsten Nachmittag stand das Rad, Gott sei Dank, noch an Ort und Stelle. Ich durfte ein Los kaufen. Das Glücksrad drehte sich rasselnd. Nichts gewonnen. Es war nicht schlimm, denn das Rad gewann keiner. Als der Hauptgewinn das zweite Mal verlost wurde, hielt ich das zweite Los in der Hand. Mein Herz schlug mir bis zum Halse. Das Glücksrad schnurrte. Es stand schleppernd still. Losnummer 27 – ich hatte gewonnen! Erst als mein Vater schon lange tot war, erzählte mir die Mutter, was sich damals in Wahrheit abgespielt hatte. Er hatte gleich nach unserem Gespräch Geld von einem Freund geliehen. Dann hatte er den Besitzer der Glücksbude aufgesucht, ihm das Fahrrad abgekauft und gesagt, er solle mich beim zweiten Los gewinnen lassen, damit ich lernen solle, an mein Glück zu glauben. Der Mann, der das Glücksrad drehte, verstand seine Arbeit. Und so blieb es genau bei der Zahl stehen, die ich gezogen hatte. Mein Vater musste das Geld in vielen kleinen Raten zurückzahlen. Ich aber freute mich, wie nur ein Kind sich freuen kann, denn mein Fahrrad hatte ja nur 40 Pfennig gekostet. 1. Verfasse die Inhaltsangabe der Erzählung. 15 Punkte 2. Warum hat der Vater dem Jungen nicht die Wahrheit gesagt? Äußere dich dazu in 4-6 Zeilen. 10 Punkte 3. Der Vater sucht den Besitzer der Glücksbude auf. Schreibe das Gespräch zwischen den beiden. (4 Replikenpaare) 10 Punkte 4. Welches sind die Vorteile des Fahrradfahrens? Gibt es auch Nachteile? Schreibe deine Meinung dazu. (6-8 Zeilen) 10 Punkte Aufgabe II 45 Punkte 1. Verwandle die direkte Rede in indirekte Rede: Der Vater sagte zum Besitzer der Glücksbude: „Ich werde das Fahrrad kaufen, aber beim zweiten Los soll mein Sohn es gewinnen!“ 6 Punkte 2. Schreibe 6 Wörter zum Wortfeld Verkehrsmittel. 6 Punkte

  • Ministerul Educaţiei Naţionale Centrul Naţional de Evaluare şi Examinare

    Probă scrisă laError! Reference source not found.limba şi literatura germană maternă Varianta 5

    3. Ergänze die Verben sich freuen…, lachen…, glauben… mit den passenden Präpositionen und bilde sinnvolle Sätze damit. 6 Punkte 4. Schreibe einen Wunschsatz des Jungen auf. Verwende dabei Konjunktiv Plusquamperfekt (Konjunktiv II Perfekt).

    4 Punkte 5. Suche je ein Synonym zu bummeln, leihen, gleich, der Platz, flehen,still. 6 Punkte 6. Identifiziere den Nebensatz nach Inhalt und Form. Wandle ihn in das entsprechende Satzglied um: Es war schwer, das Fahrrad zu gewinnen. 6 Punkte 7. Wandle die Substantive der Mann, der Schluss, das Leben, das Kind, der Tod in Adjektive um, indem du Suffixe anhängst. 5 Punkte 8. Schreibe die Wortfamilie von zählen ( 3 Verben, 3 Substantive). 6 Punkte

  • Ministerul Educaţiei Naţionale Centrul Naţional de Evaluare şi Examinare

    Probă scrisă la limba şi literatura germană maternă Varianta 9 Pagina 1 din 2

    EVALUAREA NAŢIONALĂ PENTRU ABSOLVENȚII CLASEI A VIII-A

    Anul şcolar 2013-2014

    Limba şi literatura germană maternă

    Varianta 9 • Toate subiectele sunt obligatorii. Se acordă 10 puncte din oficiu. • Timpul de lucru efectiv este de 2 ore.

    SUBIECTUL I 45 de puncte

    Lies den Text und bearbeite die Aufgaben. Die Sache mit den Klößen – Erich Kästner

    Der Peter war ein Renommist. Ihr wisst vielleicht nicht, was das ist. Ein Renommist, das ist ein Mann, der viel verspricht und wenig kann. Wer fragte: „Wie weit springst du, Peter?“ bekam zur Antwort: „Sieben Meter.“ In Wirklichkeit – Kurt hat´s gesehn – sprang Peter bloß drei Meter zehn. So war es immer: Peter log, dass sich der stärkste Balken bog. Und was das Schlimmste daran war: Er glaubte seine Lügen gar! Als man einmal vom Essen sprach, da dachte Peter lange nach. Dann sagte er mit stiller Größe: „Ich esse manchmal dreißig Klöße.“ Die anderen Kinder lachten sehr, doch Peter sprach: „Wenn nicht noch mehr!“ „Nun gut,“ rief Kurt, „wir wollen wetten!“ (Wenn sie das bloß gelassen hätten.) Der Preis bestand, besprachen sie, in einer Taschenbatterie. Die Köchin von Kurts Eltern kochte die Klöße, wenn sie´s auch nicht mochte. Kurts Eltern waren ausgegangen. So wurde endlich angefangen, Vom ersten bis zum fünften Kloß, da war noch nichts Besonders los.

    Die anderen Kinder saßen stumm um Peter und die Klöße rum. Beim siebenten und achten Stück bemerkte Kurt: „Er wird schon dick.“ Beim zehnten Kloß ward Peter weiß und dachte: Kurt erhält den Preis. Ihm war ganz schlecht, doch tat er heiter und aß, als ob´s ihm schmeckte, weiter. Er schob die Klöße in den Mund und wurde langsam kugelrund. Der Anzug wurde langsam knapp. Die Knöpfe sprangen alle ab. Die Augen quollen aus dem Kopf. Doch griff er tapfer in den Topf. Nach fünfzehn Klößen endlich sank er stöhnend von der Küchenbank. Die Köchin Hildegard erschrak, als er so still am Boden lag. Dann fing er grässlich an zu husten, dass sie den Doktor holen mussten. „Um Gottes willen“, rief er aus, „der Junge muss ins Krankenhaus.“ Vier Klöße steckten noch im Schlund. Das war natürlich ungesund. Mit Schmerzen und für teueres Geld ward Peter wiederhergestellt. Das Renommieren hat zu Zeiten auch seine großen Schattenseiten.

  • Ministerul Educaţiei Naţionale Centrul Naţional de Evaluare şi Examinare

    Probă scrisă la limba şi literatura germană maternă Varianta 9 Pagina 2 din 2

    1. Schreibe die Inhaltsangabe des Textes. 15 Punkte

    2. Was ist an Peters Verhaltensweise falsch? Warum? Antworte in mindestens 5 Zeilen. 8 Punkte

    3. Schreibe einen Dialog (fünf Replikenpaare) zwischen Peter und seinem Vater am Abend dieses Tages. 10 Punkte

    4. Eric, Kurts älterer Bruder, kommt unerwartet nach Hause, was den Verlauf der Handlung ändert. Erzähle die Geschichte dementsprechend in mindestens acht Zeilen weiter. 12 Punkte

    SUBIECTUL al II-lea_ 45 de puncte

    1. Finde je ein Synonym zu: der Schmerz, ungesund, denken, bloß. 8 Punkte

    2. Ergänze folgenden Hauptsatz mit einem passenden Nebensatz und bestimme den Inhalt des Nebensatzes. 6 Punkte

    ..., ist nicht möglich.

    3. Stelle die Wortfamilie von wissen auf. (4 Wörter) 4 Punkte

    4. Finde je ein Antonym zu stöhnen, vielleicht und tapfer. 6 Punkte

    5. Wandle das unterstrichene Satzglied in einen Nebensatz um und bestimme diesen nach Inhalt und Form. 4 Punkte

    Die Köchin Hildegard erschrak.

    6. Stelle das Wortfeld Küchengeschirr auf (4 Wörter). 4 Punkte

    7. Bilde zwei Sätze mit den verschiedenen Bedeutungen von Preis. 4 Punkte

    8. Verwandle die direkte Rede in die indirekte Rede.

    Kurt fragte Peter: „ Wie viele Klöße kannst du verschlingen?“ - „Ich esse manchmal dreißig Klöße.“ 5 Punkte

    9. Verwende die Wortgruppe „das Kind“ als Präpositionalattribut und als Präpositionalobjekt in je einem Satz. 4 Punkte

  • SIMULAREA TESTELOR NAŢIONALE 2004 PROBĂ SCRISĂ LA LIMBA ŞI LITERATURA GERMANĂ MATERNĂ

    ♦ Toate subiectele sunt obligatorii. Se acordă 10 puncte din oficiu. ♦ Timpul efectiv de lucru este de 2 ore.

    I. Lies den Text aufmerksam durch: Von der Land- und Stadtmaus Eines Tages besuchte die vornehme Stadtmaus ihre arme Freundin auf dem Lande. Die Feldmaus freute sich über ihren Besuch und holte für sie die besten Lebensmittel aus ihrem Versteck: Nüsse, Früchte, Getreide. Aber die Stadtmaus war nicht zufrieden. „Hast du kein besseres Essen? fragte sie enttäuscht. „Komm einmal zu mir in die Stadt! Dort ist alles viel besser, schöner und größer. Bei mir zu Hause gibt es fetten Käse, dicke Würste und den feinsten Schinken. Auch habe ich es viel wärmer und bequemer als du. Du wirst sehen, in der Stadt lebt man angenehmer als auf dem Lande. Hast du keine Lust einmal mitzukommen?“ Die Feldmaus überlegte nicht lange und ging mit in die Stadt. Und tatsächlich! Es war, wie sie es gesagt hatte. Das Essen schmeckte ihr, wie nie zuvor. Doch plötzlich ging die Tür auf. Die Stadtmaus merkte es schneller als die Feldmaus und rannte in ihr Loch, um sich dort zu verstecken. Doch die Feldmaus konnte den Eingang nicht finden. In diesem Haus gab es ja viel weniger Verstecke als bei ihr zu Hause auf dem Lande! Glücklicherweise ging die Köchin wieder hinaus. Die Gefahr war für einen Augenblick vorbei, und die Stadtmaus wollte ihrem Gast noch etwas Käse anbieten. Die Feldmaus dankte und sagte: „Ich gehe wieder nach Hause. Dort lebe ich zwar einfacher, dafür sicherer als in der Stadt.“ Und sie lief schnell davon. 1. Schreibe die Inhaltsangabe des Textes. 19 Punkte 2. Zu welcher literarischen Gattung gehört der Text ? Argumentiere! 19 Punkte 3. Schreibe aus der Sicht der Feldmaus einen Brief an die Stadtmaus. (eine halbe Seite) Bedanke dich für alles. Schildere etwas ausführlicher die Vorteile des Lebens auf dem Lande. Lade sie ein, dich ein zweites Mal zu besuchen. 14 Punkte II. Zur sprachlichen Gestaltung des Textes: 38 Punkte

    1. Bilde 5 zusammengesetzte Substantive mit dem Wort „Land“ (Grundwort oder Bestimmungswort)

    2. Bilde drei Sätze mit dem Wort „Lust“ (Verwende das Wort, nach Möglichkeit in Zusammenhang mit unterschiedlichen Präpositionen. Du kannst auch Redewendungen verwenden).

    3. Schreibe die Wortfamilie von „geben“ (10 Wörter). 4. Setze folgenden Satz ins Perfekt und in die Zukunft: Doch die Feldmaus konnte den

    Eingang nicht finden. 5. Verwandle die Infinitivgruppe in einen eingeleiteten Nebensatz. Die Feldmaus rannte ins

    Loch, um sich dort zu verstecken. 6. Verwandle die direkte Rede in indirekte Rede: Die Stadtmaus fragte: „Hast du kein

    besseres Essen? Komm einmal zu mir in die Stadt.“ Sie sagte: „Bei mir zu Hause gibt es fetten Käse.“

    7. Verbinde die Sachverhalte so miteinander, dass du einmal einen kausalen und einmal einen konsekutiven Zusammenhang bildest. (Satzgefüge und Satzverbindung). Die Stadtmaus merkte die Gefahr schneller als die Feldmaus. Sie rannte in ihr Loch.

    8. Verwandle Aktiv ins Passiv: Doch die Feldmaus konnte den Eingang nicht finden.

  • Ministerul Educaţiei şi Cercetării Ştiinţifice Centrul Naţional de Evaluare şi Examinare

    Probă scrisă la limba şi literatura germană maternă Varianta 4 Pagina 1 din 2

    EVALUAREA NAŢIONALĂ PENTRU ABSOLVENȚII CLASEI A VIII-A

    Anul şcolar 2014-2015

    Probă scrisă Limba şi literatura germană maternă

    Varianta 4 • Toate subiectele sunt obligatorii. Se acordă 10 puncte din oficiu. • Timpul de lucru efectiv este de 2 ore. SUBIECTUL I 45 de puncte Lies den Text und bearbeite die Aufgaben. Der Wunschzettel Der sehr beschäftigte Direktor schaute auf die Uhr und dann auf den Terminkalender. „Noch etwas zu erledigen?“, fragte er seine Sekretärin. „Eigentlich müsste ich schon längst wieder unterwegs sein. Man kommt einfach zu nichts.“ Die Sekretärin lächelte: „Da ist noch der Wunschzettel Ihres Sohnes. Sie scheinen zu vergessen, dass Weihnachten vor der Tür steht!“ „Oh, wie gut, dass wenigstens Sie daran gedacht haben.“ Der geplagte Direktor zuckte hilflos mit den Schultern: „Ich fürchte, mein armer, kleiner Junge wird sehr ärgerlich auf mich sein, und er hat auch allen Grund dazu. In den letzten Wochen war aber auch alles wie verhext. Ich konnte mich kaum der Familie widmen. Wenn ich von Terminen und Besprechungen nach Hause komme, schläft mein Sohn bereits. Nun, soll er wenigstens zu Weihnachten etwas Hübsches bekommen. Aber ich habe leider keine Zeit. Könnten Sie das nicht für mich erledigen? Auf das Geld soll es mir bestimmt nicht ankommen. Der Kleine hat einfach einen Anspruch auf ein hübsches Geschenk. Ich verlasse mich da ganz auf Sie.“ Die Sekretärin schaute ihren Chef schweigend an. Dann sagte sie mit einem feinen Lächeln: „Wie Sie wissen, übernehme ich auch Aufgaben dieser Art im Allgemeinen gern, aber in diesem Falle kann ich Sie wirklich nicht vertreten.“ „Warum denn nicht? Was kann ein Junge von acht Jahren sich schon wünschen, was heutzutage nicht zu erfüllen wäre. - Na, geben Sie den Zettel schon her. Muss ich das halt auch noch machen!“ Die Sekretärin reichte ihrem Chef wortlos den Wunschzettel seines Sohnes und dieser las: „Lieber Vater! Zum Weihnachtsfest wünsche ich mir, dass du im neuen Jahr täglich mindestens eine halbe Stunde für mich Zeit hast. Sonst nichts. Dein Sohn Dieter.“ 1. Schlüpfe in die Rolle des Geschäftsmannes und erzähle die Begebenheit aus seiner Sicht.

    Beginne so: Als ich auf die Uhr schaute, bemerkte ich, ... 14 Punkte

    2. Warum wünscht sich der Sohn zu Weihnachten kein teures Geschenk, sondern etwas für ihn Besonderes? Äußere dich dazu in 3 – 5 Zeilen. 8 Punkte

    3. Was geschieht, nachdem der Direktor den Wunschzettel seines Sohnes gelesen hat? Erzähle den Text weiter (mindestens 6 Zeilen). 11 Punkte

    4. Schreibe die Gedanken des Direktors in Ich-Form auf, während er den Wunschzettel seines Sohnes liest (mindestens 6 Zeilen). 12 Punkte

  • Ministerul Educaţiei şi Cercetării Ştiinţifice Centrul Naţional de Evaluare şi Examinare

    Probă scrisă la limba şi literatura germană maternă Varianta 4 Pagina 2 din 2

    SUBIECTUL al II-lea_ 45 de puncte

    1. Stelle die Wortfamilie von nehmen auf (3 Verben, 2 Substantive). 5 Punkte

    2. Beantworte folgende Frage, indem du in deine Antwort auch einen irrealen Konditionalsatz einbaust. Was wäre passiert, wenn der Direktor nicht auf den Terminkalender gesehen hätte?

    3 Punkte

    3. Schreibe aus dem Text einen Aktivsatz heraus, den du ins Passiv setzt. Bestimme die Zeitform. 4 Punkte 4. Setze die direkte Rede in indirekte Rede. 7 Punkte

    Dann sagte die Sekretärin mit einem feinen Lächeln: „Ich übernehme auch Aufgaben dieser Art im Allgemeinen gern, aber in diesem Falle kann ich Sie wirklich nicht vertreten.“

    5. Ergänze folgenden Satz mit den passenden Präpositionen und Artikeln. Schreibe den Satz auf das Prüfungsblatt. 4 Punkte

    Der Direktor verließ sich jedes Mal ________ Sekretärin, als er ________ Terminen fragte.

    6. Finde je ein Synonym zu: mindestens, der Chef, das Fest. 6 Punkte

    7. Identifiziere den Nebensatz nach Inhalt und Form. 4 Punkte

    Zum Weihnachtsfest wünsche ich mir, dass du im neuen Jahr täglich mindestens eine halbe Stunde für mich Zeit hast.

    8. Bestimme das unterstrichene Satzglied und forme es in einen Nebensatz um. 4 Punkte

    Die Sekretärin reichte ihrem Chef wortlos den Wunschzettel seines kleinen Sohnes.

    9. Schreibe die Antonyme zu einschlafen, übernehmen und wenigstens. 6 Punkte

    10. Setze folgende Substantive in den Plural: der Direktor, der Sohn. 2 Punkte

  • Ministerul Educaţiei Naționale şi Cercetării Ştiinţifice Centrul Naţional de Evaluare şi Examinare

    Probă scrisă la limba şi literatura germană maternă Varianta 1 Pagina 1 din 2

    EVALUAREA NAŢIONALĂ PENTRU ABSOLVENȚII CLASEI A VIII-A

    Anul şcolar 2015-2016

    Probă scrisă

    Limba şi literatura germană maternă

    Varianta 1 • Toate subiectele sunt obligatorii. Se acordă 10 puncte din oficiu. • Timpul de lucru efectiv este de 2 ore.

    SUBIECTUL I (45 puncte) Lies den Text und bearbeite die Aufgaben. Liebe wie Salz - Nach Folke Tegetthoff

    Es war einmal ein König. Der hatte drei Töchter. Und jede Menge Langeweile. Eines Nachmittags dachte er sich ein hübsches Spielchen aus. Er ließ seine drei Töchter kommen, und eine jede von ihnen musste dem Vater sagen, wie lieb sie ihn hätte. Die Älteste überlegte und dachte – wenn der Alte sich solche blöde Sachen ausdenkt, bezweckt er was damit. Ich werde ihm also schmeicheln müssen – und sie sagte: „Vater, ich liebe dich wie die Sonne! Sie wärmt und lässt alles auf Erden wachsen.“ „Gutes Kind“, sagte der König und schob ihr eine Schatzkiste hin – wohl gefüllt mit Edelsteinen. Nun war die zweite Tochter an der Reihe, und da sie ebenfalls an Schätzen interessiert war, sagte sie: „Ich, Vater, liebe dich wie mein Augenlicht! Was wäre es für ein Leben, die Schönheiten der Welt nicht sehen zu können, und was wäre das Leben ohne dich!“„So habe ich es mir vorgestellt“, lachte der König und warf der mittleren Tochter ein gefülltes Säckel in den Schoß. Die dritte Tochter antwortete ohne lange nachzudenken, dafür aus tiefstem Herzen: „Ich liebe dich wie das Salz des Meeres!“„Wie bitte?!“, schrie der König, „du liebst mich wie Salz?! Nicht mehr als gewöhnliches Salz?! Undankbares Geschöpf!“ – Und er jagte seine jüngste Tochter aus dem Schloss. Bald darauf wurde am Hof ein königliches Fest gefeiert. Das war die rechte Gelegenheit für die jüngste Tochter, sich ins Schloss zu schleichen, um ein bisschen Rache zu nehmen und dem Vater eine Lektion zu erteilen. Sie schlüpfte in die Kleider eines Kammerdieners, lief in die Küche und bat die Köchin, der sie ihren Plan erklärte, um Hilfe. Die Suppe wird aufgetragen und alles löffelt und schaut etwas verwirrt. Auch der König – aber er beherrscht sich. Auch bei der Hauptspeise sind alle verwirrt, auch der König – bis er brüllt: „Was ist das für ein Essen, das man uns hier vorsetzt? Es schmeckt nach nichts. Man bringe mir sofort die Köchin!“ Während die Alte zitternd und sprachlos vor dem König stand, trat ein junger Kammerdiener vor und sprach: „Mein König, ich habe der Köchin den Befehl gegeben, die Speisen nicht zu salzen.“ Der König lief apfelrot an und explodierte: „Bist du von Sinnen? Wie kommst du dazu, Befehle zu erteilen? Wer bist du überhaupt?“ Da zog der Kammerdiener seine Kammerdienermütze vom Kopf und sprach: „Ich bin´s, deine Tochter. Ich wollte dir nur zeigen, wie wichtig und unentbehrlich Salz ist.“ Da sah der König sein Unrecht ein und bat seine jüngste Tochter, ihm zu verzeihen.

    1. Verfasse die Inhaltsangabe des Märchens. 15 Punkte

    2. Warum verjagt der König die dritte Tochter? Äußere deine Meinung in mindestens vier Zeilen.

    10 Punkte

    3. Stelle dir vor, die zwei älteren Töchter führen einen Dialog, nachdem der König die jüngste Tochter aus dem Schloss verjagt hat. Schreibe ein Gespräch von fünf Replikenpaaren auf.

    10 Punkte

  • Ministerul Educaţiei Naționale şi Cercetării Ştiinţifice Centrul Naţional de Evaluare şi Examinare

    Probă scrisă la limba şi literatura germană maternă Varianta 1 Pagina 2 din 2

    4. Erkläre folgende Textstelle in mindestens 5 Zeilen: Da sah der König sein Unrecht ein. 10 Punkte

    SUBIECTUL al II-lea (45 puncte)

    1. Bestimme den Fall der unterstrichenen Substantive. 4 Punkte

    2. Formuliere einen Wunsch des Königs im Konjunktiv Plusquamperfekt, nachdem er seine jüngste Tochter verjagt hat. 4 Punkte

    3. Setze folgenden Satz ins Aktiv. Bestimme die Zeitform. 4 Punkte

    Bald darauf wurde am Hof ein königliches Fest gefeiert.

    4. Bilde zum Substantiv Salz vier Zusammensetzungen. 4 Punkte

    5. Setze mit einem Nebensatz fort. Bestimme den Inhalt und die Form des Nebensatzes. 6 Punkte

    Es ist ungewöhnlich,…….

    6. Schreibe die Wortfamilie von leben (5 Wörter). 5 Punkte

    7. Setze die direkte Rede in die indirekte Rede. 6 Punkte

    Der König fragt: „Was ist das für ein Essen, das man uns vorsetzt?“

    8. Bestimme das unterstrichene Satzglied und forme es in den entsprechenden Nebensatz um. 4 Punkte

    Sie schlüpfte in die Kleider eines Kammerdieners.

    9. Ergänze folgenden Satz mit den passenden Präpositionen und Artikeln. Schreibe ihn auf das Prüfungsblatt. 4 Punkte

    Als der König ________ Trick dachte, musste er ________ Entscheidung nur lachen.

    10. Finde je ein Antonym zu brüllen und lieben. 4 Punkte

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    Probă scrisă la limba şi literatura germană maternă Simulare Pagina 1 din 1

    EVALUAREA NAŢIONALĂ PENTRU ELEVII CLASEI A VIII-A Anul şcolar 2016-2017

    Probă scrisă

    Limba şi literatura germană maternă Simulare

    • Toate subiectele sunt obligatorii. Se acordă 10 puncte din oficiu. • Timpul de lucru efectiv este de 2 ore. SUBIECTUL I 45 de puncte Lies den Text und bearbeite die Aufgaben.

    Der Zauberkünstler Mamelock hebt seinen goldenen Zauberstock. ,,Ich brauche“, spricht er dumpf ,,zwei Knaben, die ziemlich viel Courage haben.“ Da steigen aus dem Publikum schnell Fritz und Franz aufs Podium. Er hüllt sie in ein schwarzes Tuch und liest aus seinem Zauberbuch. Er schwingt den Stock ein paar Sekunden. Er hebt das Tuch - Sie sind verschwunden! Des Publikums Verblüffung wächst Wo hat er sie nur hingehext? Sie sind nicht weg, wie mancher denkt Er hat die beiden bloß - versenkt!

    Fritz sagt zu Franz: ,,Siehst du die Leiter?“ Sie klettern abwärts und gehen weiter. Der Zauberkünstler lässt sich Zeit, nimmt dann sein Tuch und wirft es breit. Er schwingt sein Zepter auf und nieder. Doch kommen Fritz und Franz nicht wieder? Der Zauberer fällt vor Schrecken um. Ganz ähnlich geht´s dem Publikum. Nur Fritz und Franz sind voller Freude. Sie schleichen sich aus dem Gebäude. Und Mamelock sucht sie noch heute.

    Fauler Zauber - Erich Kästner

    1. Verfasse die Inhaltsangabe des Textes. 15 Punkte 2. Erkläre, warum der Zauberer vor Schreck umfällt. Antworte in mindestens vier Zeilen. 7 Punkte 3. Fritz und Franz schleichen sich aus dem Gebäude. Schreibe ein Gespräch zwischen Fritz und

    Franz auf, als sie das Gebäude verlassen (4 Replikenpaare). 10 Punkte 4. Nachdem Mamelock sich vom ersten Schrecken erholt hat, fordert das Publikum eine

    Erklärung für das Nichtwiederauftauchen der beiden Jungen. Mamelock beginnt seine Rede so: „Sehr verehrtes Publikum, ich kann mir nicht vorstellen, dass...“ Setze Mamelocks Worte in mindestens 8 Zeilen fort. 13 Punkte

    SUBIECTUL al II-lea 45 de puncte 1. Stelle die Wortfamilie zu denken auf (3 Wörter). 3 Punkte 2. Setze die in Klammer stehende Wortgruppe als Apposition ein. 4 Punkte Das Publikum hilft Mamelock bei der Suche nach den Jungen ( der verzweifelte Zauberer). 3. Schreibe aus folgendem Satz das Präpositionalobjekt heraus, wandle es in einen Nebensatz

    um und bestimme die Form des Nebensatzes. 6 Punkte Das Publikum denkt nach der Vorstellung an die verschwundenen Knaben.

    4. Verwende das Homonym Stock in zwei Sätzen, so dass der Bedeutungsunterschied dieses Wortes erkennbar ist. 6 Punkte

    5. Wie lauten die Antonyme von lieben und schnell? 4 Punkte 6. Verknüpfe die beiden Sätze zu einem Satzgefüge mit einem Relativsatz. 5 Punkte

    Der Zauberer führt seine Zauberkünste vor dem Publikum vor. Alle lachen über ihn. 7. Ergänze mit einem passenden Nebensatz und bestimme dessen Inhalt.

    …, ist möglich. 4 Punkte 8. Stelle das Wortfeld Gefühl auf (3 Wörter). 3 Punkte 9. Wandle den Konjunktionalsatz in einen Infinitivsatz um. 4 Punkte

    Die Knaben nehmen sich vor, dass sie sich aus dem Gebäude hinausschleichen. 10. Wie lauten die Synonyme zu: die Courage, die Verblüffung? Schreibe zu jedem Wort auch den

    passenden Artikel auf. 6 Punkte

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    EVALUAREA NAŢIONALĂ PENTRU ABSOLVENȚII CLASEI A VIII-A Anul şcolar 2016-2017

    Probă scrisă

    Limba şi literatura germană maternă Model

    • Toate subiectele sunt obligatorii. Se acordă 10 puncte din oficiu. • Timpul de lucru efectiv este de 2 ore. SUBIECTUL I (45 de puncte) Lies den Text und bearbeite die Aufgaben. Das Patenkind – Dora Schulz/Heinz Griesbach

    Die alte Baronin war eine sehr wohltätige Frau. Sie kümmerte sich um die Armen und Kranken im Dorf, wo ihr Schloss lag. Ihre besondere Sorge galt den Kindern. Wurde bei armen Leuten ein Kind geboren, so ließ sie es sich nicht nehmen, bei ihnen Pate zu stehen. Jedem Täufling gab sie 5.000 Franken als Patengeschenk. Zur Taufe allerdings pflegte sie nie zu kommen; hiebei ließ sie sich von einer Verwandten des Kindes vertreten.

    Auch bei Karlchen, des Schneiders Sohn, hatte die Baronin Pate gestanden. Der Junge war nun schon zwei Jahre alt und recht groß für sein Alter. Er war ein sehr lebhaftes Kind, dessen Plappermund nie stillstand.

    Plötzlich wurde der Schneider krank und konnte monatelang nichts verdienen. Als er seine Miete nicht mehr bezahlen konnte, drohte der Hausbesitzer, ihn auf die Straße zu setzen.

    Da hatte Grete, seine Frau, einen guten Einfall. „Fritz”, sagte sie zu ihrem Mann, „geh zur Baronin und sage ihr, wie hätten wieder ein Kind bekommen, und bitte sie, Pate zu stehen. Wir erhalten dann 5.000 Franken Patengeld und das hilft uns aus der schlimmsten Not.”

    Fritz tat, was Grete gesagt hatte, und am Tag darauf schickte die Baronin den beiden das Taufgeld ins Haus.

    Vierzehn Tage später blickte der Schneider zufällig durch das kleine Fenster seiner Werkstatt auf die Straße und schrie erschreckt auf: „Grete, Grete! Eben kommt die Baronin auf unser Haus zu; sie will sicher ihr Patenkind sehen. Was fangen wir nun an? Ich halte sie eine Zeit lang auf; schau mal, woher du jetzt schnell ein kleines Kind herbeiholst!” Das war aber leichter gesagt als getan. In der ganzen Nachbarschaft war natürlich gerade kein Kind von vierzehn Tagen aufzutreiben. Grete wusste sich keinen anderen Rat, sie nahm den kleinen Karl, der bei ihr in der Küche spielte, legte ihn in die Wiege und versprach ihm ganze Berge von Süßigkeiten, wenn er nur zehn Minuten lang seinen Mund halten sollte.

    Da kam die Baronin schon in die Küche, grüßte freundlich und sagte, sie wolle sich nur nach der Gesundheit von Mutter und Kind erkundigen. Ob sie wohl ihr Patenkind einmal sehen könnte?

    „Gewiss”, sprach Grete und wurde rot wie ein Krebs. Sie ging mit der Baronin in das Schlafzimmer, wo in der dunkelsten Ecke die Wiege stand. Das muntere dicke Gesichtchen lachte der Baronin freundlich entgegen. Die Baronin war erstaunt. „Das Kind scheint ja für sein Alter merkwürdig groß zu sein”, bemerkte sie, „wie heißt es denn?” Auf diese Frage war Grete nicht gefasst. An einen Namen für das Neugeborene hatte sie natürlich nicht gedacht. „Es heißt..., es heißt...”, stotterte sie. Mit einem Mal schrie aber der kleine Junge so laut er konnte: „Ich heiß´doch Karlchen!” Von dieser Zeit an mochte die Baronin keine Patin mehr sein.

    1. Verfasse die Inhaltsangabe der Erzählung. 15 Punkte 2. Die Baronin will in der Zukunft nie mehr Patin sein. Erkläre ihren Entschluss in mindestens fünf

    Zeilen. 8 Punkte 3. Schreibe einen Dialog (fünf Replikenpaare) zwischen Grete und Fritz nach dem Besuch der

    Patin. 10 Punkte 4. Nachdem sich die Baronin entschlossen hat, kein Kind mehr zu taufen, fährt sie nach Wien und

    schreibt ihrer Freundin Maria einen Brief am 01.06.2016. Verfasse diesen Brief auf einer neuen Seite. 12 Punkte

  • Ministerul Educaţiei Naționale şi Cercetării Ştiinţifice Centrul Naţional de Evaluare şi Examinare

    Probă scrisă la limba şi literatura germană maternă Model Pagina 2 din 2

    SUBIECTUL al II-lea (45 de puncte) 1. Woran denkt Grete? Formuliere einen Wunschsatz im Konjunktiv Präteritum. 4 Punkte 2. Setze in die direkte Rede: 8 Punkte

    Da kam die Baronin schon in die Küche, grüßte freundlich und sagte, sie wolle sich nur nach der Gesundheit von Mutter und Kind erkundigen. Ob sie wohl ihr Patenkind einmal sehen könne?

    3. Finde zu den Wörtern erstaunt, finster und merkwürdig je ein passendes Synonym. 6 Punkte 4. Wie lauten die Antonyme zu: gerade und den Mund halten? 4 Punkte 5. Setzte den Satz ins Passiv und bestimme die Zeitform. 5 Punkte

    Grete legte den kleinen Karl in die Wiege und versprach ihm Süßigkeiten. 6. Identifiziere die Nebensätze nach Inhalt und Form.

    Wurde bei armen Leuten ein Kind geboren, so ließ sie es sich nicht nehmen, bei ihnen Pate zu stehen. 4 Punkte

    7. Ergänze folgenden Satz mit den passenden Präpositionen und Artikeln. Schreibe ihn auf das Prüfungsblatt ab.

    Der Schneider denkt ________ Rat seiner Frau, während sich diese ________ Kind kümmert. 4 Punkte

    8. Füge die in Klammer stehende Wortgruppe als Apposition ein. 3 Punkte Die Baronin brachte Karlchen Süßigkeiten. (ihr lebhaftes Patenkind)

    9. Stelle das Wortfeld zu Beruf auf (7 Beispiele). 7 Punkte

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    Probă scrisă la limba şi literatura germană maternă Varianta 9 Pagina 1 din 2

    EVALUAREA NAŢIONALĂ PENTRU ABSOLVENȚII CLASEI A VIII-A Anul şcolar 2016-2017

    Probă scrisă

    Limba şi literatura germană maternă

    Varianta 9

    • Toate subiectele sunt obligatorii. Se acordă 10 puncte din oficiu. • Timpul de lucru efectiv este de 2 ore. SUBIECTUL I (45 de puncte) Lies den Text und bearbeite die Aufgaben. Hannes fehlt - Ursula Wölfel Sie hatten einen Schulausflug gemacht. Jetzt war es Abend, und sie wollten mit dem Autobus zur Stadt zurückfahren. Aber einer fehlte noch. Hannes fehlte. Der Lehrer merkte es, als er die Kinder zählte. „Weiß einer etwas von Hannes?“, fragte der Lehrer. Aber keiner wusste etwas. Sie sagten: „Der kommt noch.“ Sie stiegen in den Bus und setzten sich auf ihre Plätze. „Wo habt ihr ihn zuletzt gesehen?“, fragte der Lehrer. „Wen?“, fragten sie. „Den Hannes? Keine Ahnung. Irgendwo. Der wird schon kommen.“ Draußen war es jetzt kühl und windig, aber hier im Bus hatten sie es warm. Sie packten die letzten Butterbrote aus. Der Lehrer und der Busfahrer gingen die Straße zurück. Einer im Bus fragte: „War Hannes überhaupt dabei? Den hab ich gar nicht gesehen.“ „Ich auch nicht“, sagte ein anderer. Aber morgens, als sie hier ausstiegen, hatte der Lehrer sie gezählt, und beim Mittagessen im Gasthaus hatte er sie wieder gezählt und dann noch einmal nach dem letzten Spiel. Da war Hannes also noch bei ihnen. „Der ist immer so still“, sagte einer. „Von dem merkt man gar nichts.“ „Komisch, dass er keinen Freund hat“, sagte ein anderer, „ich weiß noch nicht mal, wo er wohnt.“ Auch die anderen wussten das nicht. „Ist doch egal,“ sagten sie. Der Lehrer und der Busfahrer gingen jetzt den Waldweg hinauf. Die Kinder sahen ihnen nach. „Wenn dem Hannes jetzt etwas passiert ist?“ sagte einer. „Was soll dem denn passiert sein?“ rief ein anderer. „Meinst du, den hätten die Wildschweine gefressen?“ Sie lachten. Sie fingen an, sich über die Angler am Fluss zu unterhalten, über den lustigen alten Mann auf dem Aussichtsturm1 und über das Geländespiel. Mitten hinein fragte einer: „Vielleicht hat er sich verlaufen? Oder er hat sich den Fuß verstaucht und kann nicht weiter. Oder er ist bei den Kletterfelsen abgestürzt?“ „Was du dir ausdenkst,“ sagten die anderen. Aber jetzt waren sie unruhig. Einige stiegen aus und liefen bis zum Waldrand und riefen nach Hannes. Unter den Bäumen war es schon ganz dunkel . Sie sahen auch die beiden Männer nicht mehr. Sie froren und gingen zum Bus zurück. Keiner redete mehr. Sie sahen aus den Fenstern und warteten. In der Dämmerung war der Waldrand kaum noch zu erkennen. Dann kamen die Männer mit Hannes. Nichts war geschehen. Hannes hatte sich einen Stock geschnitten, und dabei war er hinter den anderen zurückgeblieben. Dann hatte er sich etwas verlaufen. Aber nun war er wieder da, nun saß er wieder auf seinem Platz und kramte im Rucksack. Plötzlich sah er auf und fragte: „Warum seht ihr mich alle so an?“ „Wir? Nur so“, sagten sie. Und einer rief: „Du hast ganz viele Sommersprossen auf der Nase!“ Sie lachten alle, auch Hannes. Er sagte: „Die hab´ ich doch schon immer.“

    1 ein Turm, von dem man eine schöne Aussicht hat

    1. Stelle dir vor, du bist einer von Hannes‘ Klassenkameraden. Erzähle das Geschehen in Ich-Form. Verwende folgenden Satzanfang: Als wir am Abend in den Schulbus einstiegen, ... 12 Punkte

    2. Warum bemerkt niemand, dass Hannes nach dem Spiel nicht mehr mit seinen Kollegen ist? Antworte in mindestens 4 Zeilen. 8 Punkte

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    Probă scrisă la limba şi literatura germană maternă Varianta 9 Pagina 2 din 2

    3. Äußere dich in 6-8 Zeilen zu folgender Textstelle: Und einer rief: „Du hast ganz viele Sommersprossen auf der Nase!“ Sie lachten alle, auch Hannes. Er sagte: „Die hab´ ich doch schon immer.“ 12 Punkte

    4. Hannes kommt zu Hause an und schreibt in sein Tagebuch seine Eindrücke über den Schulausflug. Verfasse einen Tagebucheintrag von Hannes in mindestens 8 Zeilen. 13 Punkte

    SUBIECTUL al II-lea (45 de puncte) 1. Setze den Satz ins Passiv. Bestimme die Zeitform des Verbs. 4 Punkte Die Schüler packten die letzten Butterbrote aus. 2. Finde zu jedem Wort ein passendes Synonym: passieren, der Platz, dunkel. 6 Punkte 3. Verwende das Wort der Mann als Präpositionalobjekt in einem Satz. 4 Punkte 4. Schreibe die Wortfamilie zu schneiden (6 Beispiele). 6 Punkte 5. Bestimme das unterstrichene Satzglied und forme es in einen Nebensatz um. 4 Punkte Die Kinder unterhalten sich über den lustigen Mann auf dem Aussichtsturm. 6. Setze Hannes‘ Worte in indirekte Rede. 5 Punkte

    „Paul, warum siehst du mich so an?“ 7. Identifiziere den Nebensatz nach Inhalt und Form. Wandle ihn in das entsprechende Satzglied

    um. 6 Punkte Doch Hannes dachte gar nicht daran, sich zu entschuldigen.

    8. Finde je ein Antonym zu der Freund und sich setzen. 4 Punkte 9. Verwende das Homonym Fuß in je einem Satz, so dass der Bedeutungsunterschied erkennbar

    ist. 6 Punkte

    01. Germana_materna_subiect_201002. Germana_materna_subiect_v5_201003. Germana_materna_subiect_v8_201004. Germana_materna_subiect_v9_201205. Germana_materna_subiect_200606. Germana_materna_subiect_201207. Germana_materna_subiect_201108. Germana_materna_subiect_201509. Germana_materna_subiect_201310. Germana_materna_subiect_201311. Germana_materna_subiect12. Germana_materna_subiect_200413. Germana_materna_subiect_200615. Germana_materna_subiect_201516. Germana_materna_subiect_v1_201617. Germana_materna_subiect_simulare_201718. Germana_materna_subiect_201719. Germana_materna_subiect_2017_var_09